Ein Musée Sentimental der Familie Sarasin

Das «Musée Sentimental» erzählt die Geschichte der Familie Sarasin entlang von Objekten – in der Tradition des Künstlers Daniel Spoerri. Nicht nur das historisch Bedeutende oder besonders Wertvolle steht im Zentrum, sondern ebenso der Alltagsgegenstand und das persönliche Erinnerungsstück. Über die Dinge wird Geschichte greifbar und rückt an die eigene Erfahrung heran. Jedes Objekt führt zu seinen Besitzer:innen, erzählt etwas von seiner Herkunft und Überlieferung und öffnet ein Fenster in die 400-jährige Familiengeschichte: Sichtbar werden wirtschaftliche und politische Realitäten, gesellschaftliche und private Welten und koloniale Verflechtungen. Die Objekte führen uns in Kinderzimmer, Salons, Kontore und Küchen. So folgt die Erzählung nicht allein den männlichen Linien der Familie, sondern den vielen Stimmen, die in den Dingen aufbewahrt sind.

Unser «Musée Sentimental» ist ein Online-Museum

Die Objektsammlung findet auf dem Netz statt, auf unserer Website. Das heisst, sie besteht aus Bildern von Objekten und ihren Geschichten. Keine Angst: Wir werden also kein neues Museum gründen, Räume mieten und teures Personal anstellen. Ihr müsst Euch auch keineswegs von Euren Lieblingsstücken trennen, die Euch lieb sind. Die Gegenstände bleiben bei Euch! Sie werden über die Website mit ihren Geschichten sichtbar – vorerst nur für die Mitglieder der Familie.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Initiiert wurde das Projekt vom Organisationskomitee bestehend aus: Eric Sarasin (Vorsitz), Alexander Sarasin, Andreas Sarasin, Carole Sarasin, Marc Sarasin, Nicholas Sarasin, Samuel Sarasin, Simone Sarasin.

Inhaltliches Konzept, Recherchen und Umsetzung: Schürch & Koellreuter, Franziska Schürch und Isabel Koellreuter
Gestalterisches Konzept und Umsetzung: eyeloveyou GmbH, Rafael Dietschy, Nadja Camesi, Stevie Fiedler
Programmierung: Michael Fuchs, Fox Computers

Beispielobjekte

Die Elefantenkuh Kumbuk

Die Grossvettern Fritz und Paul Sarasin schenken Basel einen Elefanten Das Naturhistorische Museum Basel besitzt ein Elefanten-Skelett. Auf den beiden Fotos ist der Schädel abgebildet, sowie die Milchzähne. Neben dem …

StABS BSL 1001 G1.2_28_02_b

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Foto von Cécile Sarasin

Kaffeetrinkende Krankenschwestern auf dem Elsässerbahnhof? Rund zwanzig weiss gekleidete Frauen mit weisser Haube – darunter Cécile Sarasin (1881-1934) – und ein Mann stehen im Halbrund vor dem Fotografen. Sie halten …

Aus dem Album Nr. 10 von Emil Seiler-La Roche (18651-933). Foto: Albert Teichmann. StABS PA 743 A 10-60.1

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Das Hochzeitskleid der Anna Katharina Sarasin

In diesem Kleid hat Anna Katharina Sarasin 1942 Rudolf Taugwalder geheiratet. Bei ihrer Hochzeit war die dritte und jüngste Tochter von Jakob Albert Sarasin und Emmy geborene Geigy 23 Jahre …

Das Kleid befindet sich in Privatbesitz

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Seidenbandmuster im «Style Bulgare»

Der Balkankrieg von 1912 gab der Mode eine neue Geschmacksrichtung, die bis in die Seidenbänder hineinwirkte. Der «Style Bulgare» brachte auf den Bändern «grelle Farbeffekte in zumeist schwerfälligen Dessins» hervor, …

Die Musterbücher der Firma Sarasin befinden sich im Historischen Museum Basel. (HMB, Inv. 1980. 548.)

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